Chicorée

chicoree auf teller

Chicorée, der Muntermacher

Die weissen Kolben sind aromatisch und vielfältig zuzubereiten. Etwa als Chicorée-Orangensalat, umwickelt mit Schinken und überbacken an einer Béchamelsauce als Wintergratin, oder im Käse-Eiteig als vegetarisches Piccata-Gericht. 

Chicorée ist von Oktober bis April im Angebot und wird meist in klimatisch gemässigten Ländern Europas angebaut. Der Chicorée ist ein Korbblütler und stammt ursprünglich von der Zichorie ab. Bis wir ihn essen können, dauert es zwei Jahre. Erst werden aus den Samen Rüben gezogen, im Jahr darauf bilden sich in speziellen Treibkisten ohne Licht weisse Sprossen - das kolbenförmige Chicorée-Gemüse. Bekannt sind der weisse Chicorée, aber auch der würzigere, bitterer schmeckende rote Chicorée, der aus einer Kreuzung des weissem Chicorée mit Radicchio entstanden ist. Beide Sorten sind sehr reich an Vitaminen und Mineralstoffen – und das bei gerade mal 16 Kilokalorien pro 100 Gramm. Sie enthalten viele Vitamine der B-Gruppe, Vitamin A, C und E, aber auch Magnesium, Kalium und Kalzium.

Bitter – eine Geschmackssache?

Manchmal schmeckt der Chicorée bitter, dank neuen Züchtungen meistens jedoch weit weniger bitter als noch vor ein paar Jahren. Noch bitterer ist der eng verwandte Radicchio. Doch bitter schmeckt er vielen Menschen erst mal nicht. Tatsächlich liegt dies einem Schutzmechanismus vor Vergiftungen zugrunde, Denn ein bitterer Geschmack kann auf unreife, verdorbene und gar giftige Lebensmittel hindeuten. Eine sinnvolle Warnung also – aber nicht nur. Denn „bitter“ kann auch „gesund“ bedeuten. „Viele Bitterstoffe sind so genannte sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe mit gesundheitsfördernder Wirkung. Sie werden von der Pflanze unter anderem gebildet, damit sie Tieren nicht schmeckt und deshalb nicht gefressen wird. Was den Pflanzen nützt, tut auch der menschlichen Gesundheit gut. Die Bitterstoffe in Chicorée und Radicchio etwa regen den Appetit an und beugen Übelkeit vor.

 

Zum Rezept: Gebratenes Chicorée-Gemüse mit Honig und Roquefort

 

Vorteile auf einen Blick:

  • Superfood für lange Wintermonate
  • roh und gekocht sehr vielfältig zuzubereiten
  • echte Nährstoffpakete mit wenig Kalorien
  • scheuen das Licht ─ also bitte dunkel lagern
  • mögen die Gesellschaft von Obst oder Speck und Käse

Marianne Botta I 28.Dezember 2016

 

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