Weizenkleie ─ die Nahrungsfaserquelle

Früher galt die Weizenkleie als Abfall und wurde den Schweinen verfüttert. Heute steht sie zunehmend häufiger als Zutat auf Verpackungen von Müesli, Riegeln, Broten oder Vollkorncrackern. Denn als Nahrungsfaserquelle hat sie viel zu bieten.

Unter Weizenkleie versteht man die Rückstände des Weizenkorns, die bei der Getreideverarbeitung nach dem Absieben des Mehles zurückbleiben. Früher wurde Kleie vorwiegend den Tieren verfüttert. Mittlerweile hat sie sich zu einer wichtigen Zutat gemausert. Vier Esslöffel Weizenkleie (30 Gramm) liefern knapp 80 Kilokalorien, 5 Gramm Kohlenhydrate, 5 Gramm Eiweiss und 1,5 Gramm Fett. Diese Menge kann je einen Drittel des täglichen Eisen-, Zink- und Magnesiumbedarfes sowie etwa einen Siebtel des täglichen Folsäurebedarfes abdecken. Leider können diese Inhaltsstoffe jedoch vom Körper nur schlecht aufgenommen werden. Die Hauptaufgabe der Weizenkleie besteht deshalb darin, viele Nahrungsfasern zu liefern. Diese sind unverdaulich und werden weitgehend vom Körper ausgeschieden. Aber selbst während der kurzen Zeit im Körper tut sie viel für die Gesundheit. Die Weizenkleie saugt sich im Magen mit Wasser voll und quillt auf. Der Magen ist gefüllt und der Mageninhalt wird langsamer an den Darm abgegeben. Das Resultat: wir fühlen uns länger satt. Im Darm führt der dicke aufgequollene Brei einen Reiz auf die Schleimhaut aus, was wiederum die Darmbewegung angeregt und auch den Stuhlgang erleichtert. 

Nur mit viel Wasser

Voraussetzung dafür: Ausreichend Wasser in den Verdauungsorganen. Wer sich eine Extraportion Weizenkleie gönnt, muss unbedingt viel Wasser trinken, sonst droht Verstopfung. Zahlreiche Studien belegen, dass eine faserreiche Ernährung vor Darm- und vermutlich auch vor Magenkrebs schützt, den Blutdruck und den Cholesterinspiegel senkt. Und es gibt noch einen guten Grund, Ballaststoffe in den Speiseplan einzubauen: Sie sind Futter für Mikroorganismen, die zu Billionen in friedlicher Koexistenz unseren Dickdarm bevölkern - die nächste Station unserer Nahrung. Sie sind es, die auch noch das letzte Bisschen Nährstoff aus dem bisher Verdauten holen und daneben Vitamine, Hormone und Antikörper herstellen, welche für uns überlebenswichtig sind. Die süsslichen schmeckenden Weizenkleieflocken lassen sich gut in Joghurts und Müesli mischen oder über Salate und Suppen streuen.

Kochrezept Gurken-Drink mit Weizenkleie

 

Vorteile auf einen Blick:

  • Superfood für den Darm
  • einfach einzunehmen
  • machen lange satt
  • top Nahrungsfaserquelle
  • füttern die Darmbakterien

Marianne Botta I 26. November 2016

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