Aussergwöhnliche Salate

Sommer – Sonne – Salat: ein Trio, das zusammengehört und Lust auf mehr macht. Doch sind Salate tatsächlich so gesund?

Salate gelten als Inbegriff der gesunden Ernährung. Sie sind, mal abgesehen vom Wurstsalat und vom Dressing, wirklich toll für die Figur. Ohne Salatsauce enthält etwa der grüne Kopfsalat lediglich 12 Kilokalorien pro 100 g. Trotz dieser geringen Kalorienmenge wird dem Gehirn signalisiert, dass der Magen durch das grosse Volumen bereits ziemlich voll ist. Blattsalat liefert zwar eher wenige Vitamine und Nahrungsfasern. Trotzdem dämpfen sie, als Vorspeise serviert, den Appetit auf die nachfolgende Hauptspeise. Besser als gewaschene Beutelsalate schneidet frisch geernteter, ausgereifter Salat ab. Er versorgt den Körper mit reichlich zellschützenden Antioxidantien wie Carotinoiden, Flavonoiden oder Polyphenolen, welche Herz- und Kreislauferkrankungen vorbeugen. Menschen, die häufig Salat essen, erkranken übrigens deutlich seltener an Diabetes Typ II. Dafür sei - so die Forscher der englischen Universität Leicester - neben den vielen bioaktiv wirksamen Pflanzeninhaltsstoffen auch der hohe Magnesiumgehalt im grünen Blattgemüse verantwortlich.

Am besten mit Olivenöl
Wichtig ist jedoch, dass die Salatsauce aus gesunden Zutaten zubereitet wird. Essig ist in der Lage, im Darm die Aufnahme der Kohlenhydrate ins Blut zu verlangsamen. Ist der Salat sauer, kann das Kalzium aus Nüssen oder Käse besser aufgenommen werden. Das geschieht auch, wenn statt Essig Zitronensaft verwendet wird. Dieser liefert zusätzlich wertvolles Vitamin C, welches seinerseits die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Eisenlieferanten wie Quinoa, Nüssen, grünem Blattgemüse oder Trockenfrüchten verbessert. Auch das richtig gewählte Öl hat viele Vorteile. Es versorgt den Körper mit wertvollen Fettsäuren. Besonders wertvoll ist Olivenöl. Die darin enthaltenen Bitterstoffe führen im Magen zur Ausschüttung des Sättigungshormons Ghrelin. Dadurch bleiben Salate an Olivenöl-Dressing länger im Magen und leisten einen wichtigen Beitrag zum Schlankbleiben. Ein Olivenöl, das scharf und bitter schmeckt, kann die Wärmeproduktion beim Verdauen ankurbeln, was einen Teil der darin enthaltenen Kalorien wieder verbrennt

 

Vorteile von Salaten:

  • je bunter der Salat, desto positiver ist seine Wirkung
  • animieren zum Experimentieren mit hochwertigem Raps- oder Olivenöl, Nussölen, frischen Kräutern, Zwiebeln und Knoblauch
  • füllt als Vorspeise den Magen und sättigt als Hauptgang mit Fisch, Ei, Käse, Hülsenfrüchten oder Fleisch
  • gut als Bürolunch geeignet
  • rasch zubereitet
  •  schmecken auch bei heissem Wetter und erfrischen

Marianne Botta I 15. Mai 2017

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