Alte Getreidesorten neu entdeckt

Urgetreide - Ehemals bekannte und beliebte Getreidearten wie Urdinkel, Kamut, Emmer oder Einkorn bringen neuen Geschmack in Brote und Gebäck, aber auch in Beilagen und Suppen.

Zusammen mit Mais und Reis gehört Weizen zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Menschheit. Weizen gehört, ebenso wie Roggen, Reis, Mais und andere Getreidearten, zu den Gräsern (Gramineen).

Lange Zeit war – mengenmässig gesehen - der Emmer das wichtigste Getreide, gefolgt von Einkorn. Weniger wichtig waren früher der Dinkel und der (Weich-)Weizen. Das Einkorn wiederum war eines der ersten Getreide überhaupt, die vor 5000 Jahren in Kultur genommen wurden. Gegen Ende der 1960er Jahre gerieten Emmer und Einkorn in Vergessenheit. Ähnliches geschah mit dem Dinkel. War dieser bis etwa 1910 das wichtigste Brotgetreide überhaupt, musste auch er ab dann dem immer wichtiger werdenden Weichweizen weichen. Die daraus hergestellten Teige und Brote wurden dank einem optimalen Verhältnis der Proteine im Korn besonders stabil und voluminös.

Heute verzeichnen neben Urdinkel, also reinem, nicht mit Weizen gekreuzten Dinkel, auch Emmer und Einkorn beachtliche Produktionsmengen. Die alten Getreidearten sind, im Vergleich zum modernen Weizen, resistenter gegen Krankheiten und stellen meistens weniger Anforderungen an Klima und Boden. Das bedeutet weniger Schädlingsbekämpfungsmittel und weniger Kunstdünger.

Die Verwendung von Urgetreiden ist aber auch für die Gesundheit sinnvoll. So haben Emmer, Einkorn und auch Dinkel im Vergleich zu anderen Getreidearten deutlich höhere Gehalte an Zink, Eisen, Magnesium und Calcium. Einkorn weist besonders hohe Carotinoid-Werte auf, die daraus hergestelltes Mehl und Backwaren gelblich färben. Urdinkel enthält, im Vergleich zu herkömmlichem Weichweizen, mehr wertvolles Eiweiss und mehr Mineralstoffe und Vitamine; zudem reichlich Kieselsäure, die positiv auf Haut, Nägel und Haare wirken kann. Emmer enthält reichlich Protein und Mineralstoffe, allerdings nur einen mässigen Anteil an Klebereiweiss.

 

Vorteile auf einen Blick:

  • Erhalten die Biodiversität
  • Schmecken anders als Weizen
  • Sind gesünder
  • Sind oft besser verträglich
  • Sind besser für die Umwelt

Marianne Botta I 02. März 2018

FlowerPower Fitness und Wellness AG
  • Migros Fitness
  • Migros Fitnesspark
  • Only Fitness
  • Bernaqua
  • Golfpark Moossee
  • Golf Limpachtal
  • Quevita
  • Migros Aare
  • Medbase
Partner